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In Deutschland verbraucht jeder Mensch zwischen 3 und 5 Litern pro Tag zum Trinken und Kochen. Weitere 46 Liter pro Tag zum Duschen und annähernd 70 Liter zum Wäschewaschen, für Toilettenspülung, zum Geschirrspülen und zur Bewässerung. Legt man die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland von ungefähr 80 Jahren zugrunde, so nimmt jeder Mensch während seines Lebens bis zu 150.000 Liter Wasser zu sich.

Erkrankungen oder Symptome Gefährdung durch Vorkommen vor allem in
Durchfall, Erbrechen, Fieber Fäkalkeime (E-Coli, Coliforme, Enterokokken und andere) Quellen in Alpen und Mittelgebirgen, Brunnen mit niedriger Tiefe, Stadtnetze bei Rohrleitungsschäden und im intakten Zustand
Infektionskrankheiten, in schwerwiegenden Fällen tödlicher Verlauf Viren
Durchfall, Erbrechen, Fieber, in schwerwiegenden Fällen tödlicher Verlauf Parasiten
Legionellose (schwere Pneumonie), Pontiac Fieber Legionellen Öffentliche Wasserversorgungen, vor allem in Warmwassernetzen. Starke Vermehrung in stehenden Bereichen der Leitungsnetze
Entzündungen, Eiterbildung, Pneumonie Pseudomonas aeruginosa Kaltwasserversorgungen aus den Grundwasservorkommen
Antibiotikaresistenzen, Allergien Antibiotikarückstände Gelangen durch das häusliche und gewerbliche – vor allem Tierzucht spielt hier ein Rolle – Abwasser in Flüsse, Seen und Grundwasser, von dort in das Trinkwasser.
Veränderung des Hormonhaushaltes, Unfruchtbarkeit Endokrin wirksame Substanzen (natürliche und künstliche Östrogene, Industriechemikalien, Pestizide) Menschliche und tierische Ausscheidungen, gelangen von dort in das Grundwasser. Bootsanstriche, Ausbringung in der Landwirtschaft, Verpackungsmaterial.
Krankhafte Veränderungen der Organe und des Gewebes, allergische Reaktionen Pestizide Eintrag in das Grundwasser über die Landwirtschaft, Obst und Gemüse
Weichmacher aus Kunststoffen Plastikfolien zur Verpackungen von Lebensmitteln, Plastikflaschen, Plastikverpackungen